Städtische Galerie Villa Streccius

 

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David D. Lauer – Eine Retrospektive

21. Oktober bis 26. November 2017
Vernissage: Freitag, 20. Oktober 2017, 20 Uhr

Vom 21. Oktober bis 26. November 2017 wird in der Städtischen Galerie Villa Streccius Landau eine Werkschau des Bildhauers David D. Lauer zu sehen sein, der in Gleisweiler und Karlsruhe lebte und arbeitete und  2014 im Alter von 74 Jahren verstarb.

Mathematische Abstraktion, geometrische Körper, die Figur und der Kopf sind Themen, die Lauers Schaffenswerk in über 50 Jahren bildhauerischer Arbeit bestimmten. Ataraxia, die Seelenruhe und innere Beständigkeit, ein von Epikur geprägter Begriff, ist sowohl essentielles Credo seines künstlerischen Schaffens als auch Name der Künstlergruppe, die Lauer 1994 mit Ingrid Dahn und Max Schmitz gründete. Lauers bildhauerische Arbeiten zeigen die ihnen innewohnende Erdschwere nicht nur durch ihre Masse. Auch im kleinen Format hinterlassen die Arbeiten einen monumentalen Eindruck. Die oft gedoppelten und gepaarten Skulpturen formen einen ebenso wichtigen Teil der Skulptur, den Zwischenraum oder den Umraum: die scheinbar nicht vorhandene, aus Luft bestehende Skulptur. Die ungefüllte Form steht in Wechselbeziehung mit dem monumental physisch Vorhandenen.

Lauers Schaffen bestand nicht im rauschhaften, spontanen Arbeiten. Erst in der Kultivierung der Phantasie, dem in Form und Bahnen bringen, manifestiert sich seine Idee. Nicht nur das eigene Schaffen sondern auch die Lehre an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von 1974 bis 2004 ist wesentlich für Lauers Werdegang. Sie ist Ausdruck seines künstlerischen Selbstverständnisses und der Freude an der inspirierten Arbeit mit seinen Studierenden.

Vielfältig sind auch die von ihm verwendeten Materialien und Techniken, ob Bronze, Marmor, Stahl oder Gips, immer in handwerklicher Perfektion mit dem Streben nach Vollkommenheit. Demgegenüber stehen seine Zeichnungen, die er spontan und schnell, aber nicht weniger meisterhaft auf das Blatt brachte.

Eine umfangreiche Retrospektive in der Villa Streccius versucht nun, dieses eindrückliche Werk von David D. Lauer zusammenzufassen:  Eine bildhauerische Arbeit, die sich wesentlich am Menschen orientiert. Seine späten Arbeiten werden dabei zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.

Zur Ausstellungseröffnung am 20. Oktober um 20 Uhr sprechen Oberbürgermeister Thomas Hirsch und der Kunstkritiker Michael Hübl. Peter Rübsam wird am Sopransaxophon und Akkordeon die Vernissage musikalisch begleiten.

Am Mittwoch, 15. 11. 2017 um 17 Uhr wird am Untertorplatz die Skulptur ›Daimon IV – Großer Kopf‹ von David D. Lauer als Geschenk der Witwe Margit Lauer an die Landauer Kunststiftung der Öffentlichkeit übergeben. Dazu spricht Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron.

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Veranstalter:Kulturabteilung der Stadt Landau in der Pfalz

 

 

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