Der Kunstverein Villa Streccius in Landau e.V. zeigt:
Die bunten Zwanziger
Zwischen Euphorie und Erschöpfung
Elpida Christina Tsaousidis · Joël Müller · Lea Dencker · Hetty Hollm
16.5. – 12.7.2026
Die Ausstellung soll ein dialogisches Spannungsfeld zwischen den 1920er-Jahren und den heutigen 2020ern eröffnen, mit dem Fokus auf junge Erwachsene. Dabei geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Veränderungen, mit einem diversen Selbstbild und den verschiedenen technischen und medialen Ausdrucksformen im Wandel der Zeit. Die Ausstellung verbindet Vergangenheit und Gegenwart: Die kreativen, rebellischen und widersprüchlichen 1920er-Jahre treffen auf die Stimmen junger Menschen der heutigen 2020er-Jahre mit ihren gesellschaftlichen, digitalen und politischen Herausforderungen. Die Frage nach den Parallelen und den Unterschieden zwischen den beiden Jahrzehnten, die 100 Jahre entfernt liegen, drängt sich dabei auf. Welche Ausdrucksformen und Techniken kommen hier in dieser Ausstellung zusammen? Für unsere Sommerausstellung haben wir 4 junge Kunstschaffende eingeladen:
Lea Dencker, geboren 1998 in Troisdorf, lebt, arbeitet und studiert in Landau in der Pfalz. Sie widmet sich in ihren Arbeiten der Ästhetik und Technik der frühen Fotografie und der filmischen Lichtführung.
Hetty Hollm, geboren 1996 in Berlin, lebt und arbeitet in Mainz. In ihren übergroßen Inkjet-Prints thematisiert sie die Technik der KI-basierten Gesichtserkennung und den sozial-emotionalen Aspekt des Menschen hierzu. Bei ihren überdimensionierten Siebdrucken auf Papierrollen stellt sie Elemente von traditionellem Handwerk, serieller Reproduktion und digitaler Bearbeitung gegenüber.
Joël Müller, geboren 1998 in Mainz, lebt, arbeitet und studiert auch in Mainz. Seine Textilarbeiten fokussieren sich auf eine queere Perspektive auf kirchliche Strukturen und auf die Popkultur der letzten Jahrzehnte. In seinen Rauminstallationen behandelt er den Versuch des Festklammerns an Erinnerungen und dem häufig unumgehbaren Prozess des Verschwimmens und Verlierens seiner Erinnerungen.
Elpida Christina Tsaousidis, geboren 1993 in Dieburg, lebt, studiert und arbeitet ebenfalls in Mainz. Ihre Arbeiten widmen sich dem Thema des transgenerationalen Traumas. Wie werden kollektive und individuelle Erfahrungen von Verlust, Angst, Krisen und das Gefühl von Anpassung oder dem Bedürfnis nach Neuanfang über Generationen hinweg fortgeschrieben. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen gehen von Rauminstallationen, über Performance-Kunst bis hin zu filmischen und fotografischen Arbeiten.
Vernissage | 15.5.2026 | 19 Uhr
Begrüßung:
Dr. Monica Jager-Schlichter
Vorsitzende des Kunstvereins Vill Streccius e.V.
Eröffnung:
Miriam Kehrer
Leiterin Kulturbüro der Stadt Landau in der Pfalz
Einführung:
Rainer Steve Kaufmann
Akad.-Oberrat, Institut für Kunstwissenschaft und
Bildende Kunst, RPTU Landau
Musikalische Umrahmung:
Akkordeon-Duo · Katrin Meyer und Karin Füssel
Besuchen Sie uns an der
KUNSTNACH(T) LANDAU
29. Mai 2026
von 17 bis 23 Uhr
Kurzführungen mit Lea Dencker
um 18.15 Uhr und 21.15 Uhr
Wein auf Spenden basis durch
Weingut Vera Keller
Wir danken für die Unterstützung:



